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Montag, 29. Dezember 2008 Wie das Zwischenspiel zum Hauptakt wurde
irre, 22:51h
Tage und Nächte. in denen der Verstand verloren ging und von reinstem Glück verdrängt wurde. Dann ist es auch scheißegal, ob es draußen schifft oder die Sonne scheint, ob die Welt untergeht oder sich einfach so weiter dreht und drehtund dreht, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, wen interessiert das schon, wenn nackte Haut an nackter Haut liegt und man in den langsam aufsteigenden Rauch einer Zigarette hinein spricht: Alles kann gut sein. Wer hätte das gedacht.
... link (0 Kommentare) ... comment Mittwoch, 17. Dezember 2008 2008
irre, 22:32h
Irrungen und Wirrungen, blühende Phantasien und grauer Alltag, Liebe und weniger Liebe, eher weniger, Hin und Her und ständig Unentschieden, keine Enscheidungen, blumiges Blabla. Enttäuschungen und Freude, Leid, aber kein Blut, immerhin. Viele Worte und wenig Taten, richtige Worte an die falschen Menschen und falsche Worte an die richtigen Menschen und natürlich beides auch umgekehrt und durchgewürfelt. Überhaupt ein durchgewürfeltes Jahr, aber kein wildes Jahr, wie 98 zum Beispiel oder auch 2000 oder 2003. Abgründe, Abgründe, Abgründe, man kann nur hoffen, dass, aber. Ende.
Jetzt also aus dem Fenster schauen und abwarten, Zeit vergeht, das neue Jahr kommt und dann wieder: Hoffen. Hoffnung. Besserung. Frohes Fest. ... link (1 Kommentar) ... comment Dienstag, 9. Dezember 2008 Lost
irre, 09:13h
Schwarzsehen bis zur absoluten Depression und die Frage ist: Was kommt danach?
In allen Bereichen herrscht Machtlosigkeit. Gefühlswelt, Arbeitswelt, Weltenwelt so ganz allgemein, vielleicht noch den einen oder anderen Bonus einstecken und dann die Koffer packen, abhauen, einfach weg, was aber immer bleiben wird, ist der eigene Schatten, der erst verschwinden wird, wenn man in der Kiste liegt, manchmal, manchmal, manchmal ist man der endgültigen Erreichung dieses Zustands nicht ganz abgeneigt. Aber. Solange dem noch ein "aber" entgegen steht, kann man mit diesem Schatten leben. Irgendwie. ... link (0 Kommentare) ... comment Donnerstag, 4. Dezember 2008 Ich nehme selten Drogen und trinke gerne Bier
irre, 15:12h
Rotz, Kotz, Flotz, reiß die Sehnsucht aus dem, ja wo wäre sie denn nun herauszureißen?
Seelenschmerz? Herzenspein? Lendenqual? Man möge sie mir doch bitte aus dem Rückenmark heraus skalpelltieren, ein Wort das ich gerade eben erst erfunden habe, aus einer Sehnsucht heraus. Ach, Quatsch, eine Sehnsucht. Das ist ein ganzes Himalaya an Sehnsüchten und ganz oben, auf dem Dach der Sehnsüchte stehst du und tanzt und das ist doch der Wahnsinn, der mich treibt. Kanada. Ich träume nachts von Kanada, dort hätte ich also meine Ruhe, ein Wolf ist mein Freund und ein Container voll Bücher, den Mond anheulen und in alten Schmökern schmökern. Sehnsüchte heilt man so nicht, aber vielleicht heilt die Einsamkeit den Schmerz? ... link (0 Kommentare) ... comment Mittwoch, 26. November 2008 Zeit
irre, 16:30h
In alten, ganz alten Mails herumstöbern. Das diese überhaupt noch vorhanden sind, ein Wunder. Ein Zeichen? Egal. Die Bedeutung ist klar: Versagen. Schon immer.
(Jemand schrieb mir: "Ich muß Ihnen, aufgrund fehlender Antwort, eine Zwangsmaßnahme im folgendem Umfang, das heißt Alpträume, auferlegen. Sollten Sie sich dieser Zwangsmaßnahme widersetzen ist mit weiteren behördlichen Maßnahmen zu rechnen.") ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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Last update: 2013.11.12, 09:05
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