| die innenseite von dem irren sein umkleideschränkchen |
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Mittwoch, 10. November 2010
irre, 11:30h
Hochverehrte Damen, tragt Stiefel!
... link (0 Kommentare) ... comment Dienstag, 9. November 2010
irre, 12:19h
Sich im Fitnesstempel anmelden, um das Leben der Anderen zu studieren. An Augen hängen und Lippen, zwischen Schweißtropfen ein Bekenntnis erhoffen, einen Blick, flehend, womöglich. Im Parkhaus die Frage: Warum so verbissen? So verkrampft auf der Suche, nach Haut, Fleisch, Nähe? Welche Therapie erfordert diese Schlaf raubende Krankheit? Vor dem Spiegel stehen und einen Perversen sehen, als wäre die Lust am Körper eine Perversion, wer hat das einem nur beigebracht? Diese Schuldgefühle? Auf dem Laufband laufen, schwitzen, treten und versuchen, dabei auszusehen wie der Hengst, den sie sich schon immer wünschten. So wird man zu dem Aussätzigen, den andere wohl in einem sehen.
... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 5. November 2010
irre, 09:44h
... link (0 Kommentare) ... comment Mittwoch, 3. November 2010
irre, 09:03h
Sonntagmorgen, Zeitumstellung.
Ist es noch früh oder schon spät? Egal, Kaffee ist fertig. Noch ein bisschen herum liegen, es liegt ja sonst nichts an. Gemeinsam auf den Bildschirm schauen, Kaffee schlürfen, Brötchen mampfen, Krümel breit liegen. Es ist allerdings meine Berufung, Morgenidyllen zu stören und um dieser Berufung gerecht zu werden, kann ich meine Klappe nicht halten. Ernsthaft frage ich sie, warum sie nicht sonntagmorgens mit ihm im Bett liegt und Kaffee schlürft und Brötchenkrümel auf dem Laken verteilt und endlich mal mit ihm gemeinsam seine umfangreiche youpr0n-Sammlung durchstöbert, mit der er sich allabendlich beschäftig, etwas, das die körperliche und geistige Zusammengehörigkeit doch wieder herstellen könnte, anstatt hier in meiner Kiste herum zu lümmeln und so weiter. Allerdings wäre sie nicht hier, wenn sie nicht den nötigen Humor besäße. Sonntagmorgen, Zeitumstellung, Lachen. So geht das manchmal. ... link (0 Kommentare) ... comment Donnerstag, 21. Oktober 2010
irre, 13:26h
Und so erliegt der Held jeden Tag dem Duft der Frauen, der so vielschichtig und abwechslungsreich ist, so betörend und so einnehmend, dass er Gedichte schreiben könnte, wenn er denn könnte, oder Oden, Operreten, Opern, Alliteration an Alliteration möchte er reihen, Ketten unverständlichster Sätze bilden, um seine Geschichte zu erzählen, um seiner Verzweiflung Ausdruck zu verleihen, eine selbst eingebrockte Verzweiflung, an der er womöglich oder ganz sicher oder weiß der Teufel, zugrunde gehen wird.
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Last update: 2013.11.12, 09:05
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